Bereichern Insekten den Speiseplan?

Buffalowurm für den Speiseplan zugelassen

In vielen Teilen der Welt ist der Verzehr von Insekten alltäglich. Für die meisten Europäer sind frittierte Heuschrecken oder Mehlwürmer auf Schokolade aber gewöhnungsbedürftig. Inzwischen sind in der EU vier Insekten als Lebensmittelzutat zugelassen. Nach Mehlwurm, Heuschrecke und Hausgrille folgte nun die Larve des Getreideschimmelkäfers.
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Schuu-hu-huuuu – Waldkauz Balz in Gange 

Schaurig-schöner Gesang

„Schuu-hu-huuuu“, schallt es jetzt im Dunkeln durch norddeutsche Parks und Wälder. Urheber des schaurig-schönen Gesangs, der auch gerne in Filmen für Nacht- und Gruselszenen genutzt wird, ist der Waldkauz, unsere häufigste Eulenart. Sönke Hoffmann vom Bremer NABU bringt uns den Vogel näher.
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Was sind uns unsere Nutztiere wert?

Durch bäuerliche Landwirtschaft die Artenvielfalt retten

Sie gehören zu den Letzten ihrer Art: Viele alte Nutztierrassen wie das Angler Rind, das Schwäbisch-Hällische Schwein und das Waldschaf sind vom Aussterben bedroht. Nicht nur kulturelle und kulinarische Vielfalt verschwindet, sondern auch wertvolles Genmaterial.
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Haben Quallen eine Zukunft auf unserem Teller?

Bremer Wissenschaftler erforscht kulinarisches Potenzial

Quallen werden in Europa nicht gegessen; den Badegästen an Nord- und Ostsee gelten die Medusen als unangenehme, manchmal sogar giftige Plage. Trotzdem erforscht das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen, ob nicht künftig Quallen als Nahrung genutzt werden können.
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Norddeutscher-Schotte mit keltischen Vorfahren

Angusrind

Das Angusrind wurde vor 200 Jahren in Schottland aus alten keltischen Landschlägen gezüchtet. Die gewitzten Schotten züchteten mit dem Angus die erste reine Fleischrasse, die hornlos war und sich daher besonders gut für die Reise mit der aufkommenden Eisenbahn eignete.
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Zierliches aber robustes Landschaf

Lebendiges Kulturgut: Skudde

Die kleinste deutsche Schafrasse – die Skudde – ist uralt und man vermutete lange, dass sie ein „Wikingerschaf“ sei. Das besondere Kennzeichen des an jungsteinzeitlichen Schafe erinnernde Tier ist das große, schneckenartig gewundene Gehörn des Bocks. Beeindruckend!
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Vogelzählung – Stunde der Wintervögel 

Wer jetzt noch die Vögel vor dem Fenster anfüttert, erhöht seine Beobachtungschancen bei der „Stunde der Wintervögel“. Vom 6. bis 8. Januar ruft der NABU wieder zur bundesweiten Vogelzählung am Futterhaus auf, um wertvolle Daten für den Naturschutz zu sammeln.
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Vielseitiger Weihnachtsvogel

Gans lecker

Obwohl seit Jahren immer wieder der Verzicht auf die fette Weihnachtsgans propagiert wird, schieben Jahr für Jahr viele Norddeutsche das Federvieh weiterhin in die Röhre. Gern zahlen sie für den Festbraten auch einige Euro mehr, wenn er von einem Qualitätsbetrieb aus der Region kommt.
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Feiertagsessen Karpfen

Wohl, Weh & Möglichkeiten

Karpfen zu Weihnachten und Silvester hat eine lange Tradition, bleibt aber Geschmackssache. Die meisten kennen ihn nur „blau“, dabei hat der nachhaltige Teichfisch durchaus Potential für gehobene Kulinarik.
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Englisches Parkrind

Urrind mit gutem Sozialverhalten

Das Englische Parkrind ist vermutlich die älteste noch existierende Hausrinderrasse. Während der Auerochse im 17. Jahrhundert ausstarb, um als Nachzüchtung Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufzuerstehen, ist das Parkrind seit mehr als 2.500 Jahren unverändert geblieben.
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Angler Sattelschwein: gutmütiges Wesen mit dickem Speckmantel

Das Schwein wäre fast ausgestorben. Dabei ist das Fleisch des Angler Sattelschweins verglichen mit dem aus der Massentierhaltung wie ein Originalgemälde von Emil Nolde im Vergleich zu einem Kunstdruck aus dem Kaufhaus. Denn nur ein geachtetes, robustes und glückliches Schwein, kann uns Menschen zum Genuss verleiten.
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Rettet die Emdener Gans

Robust, naturverbunden, umgänglich, echt norddeutsch

In ihren Adern fließt das Blut einer langen und erfolgreichen Geschichte. Tief im Westen, kurz vor der niederländischen Grenze, hat die majestätische Emdener Gans ihr zu Hause, und das seit bald 800 Jahren. Nur, wie lange noch?
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Viel Himmel, viel Deich, viele Schafe

Nordbauer Schäferei Bährs

Weites plattes Land, viel Himmel, hohe Deiche und viele, viele Schafe. Der richtige Ort für die Schäferei Bährs. Hier in Dithmarschen bekommt man das ganze Jahr über Lammfleisch von bester Qualität.
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Symbolkuh Norwegens

Telemarkrinder finden in Schleswig-Holstein neue Heimat

Die Region Telemark hat viel zu bieten: wunderschöne norwegische Landschaft, wilde Flüsse, weiten Wiesen, endlose Seen, die Schärenküste. Und das nationale Symboltier, das Telemarkrind. Einige Tiere der außergewöhnlichen Rasse sind in Schleswig-Holstein zu bewundern.
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Anmutige Dauerläuferin

Rarität: Diepholzer Gans

Die Gans gehört zu den wenigen kulinarischen Errungenschaften der Germanen. Doch trotz aller Zuneigung stehen viele alten Landrassen vor dem Aussterben, wie die Diepholzer Gans aus dem Oldenburger Land. Dabei ist die anmutige Dauerläuferin ein Gewinn für alle Halter und Feinschmecker.
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Pommerngans

Multitalent vom Lande

Am 11. November, dem Martinstag, beginnt die Gänsesaison, denn wie die Schweine wurden auch die Gänse in früheren Zeiten besonders in der (Vor)Weihnachtszeit geschlachtet.
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Vom Ur- zum Hausrind

Ein Quantensprung für die Menschheit

Die Kuh hat in Zeiten von Klimawandel ein Imageproblem. Sie rülpst und pupst zu viel Methan aus. Dabei war die Domestikation des Auerochsen rund 8.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung ein Meilenstein in der Geschichte der Menschheit. Eine kleine Kulturgeschichte.
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Hüterin der Heide

Die Heidschnucke

Wer die Heide liebt, isst Heidschnucken. Das Wappentier der Lüneburger Heide dient nicht nur als fleißiger Landschaftspfleger, sondern schmeckt auch lecker. Die vielseitige, Ernährung und die tägliche Bewegung an der frischen Luft verleihen dem mageren Heidschnuckenfleisch seinen typischen wildbretartigen Geschmack.
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Die Liebe zum Vieh

Von Rindern und Ochsenwegen

Rinder und Ochsen haben dauerhafte Spuren im Norden hinterlassen. Besonders der Handel mit Ochsen war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, förderte Wohlstand, Infrastruktur und Verkehr und wurde zu einer Art Geburtshelfer der ländlichen Gastronomie.
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Die Kuh der Wikinger

Das schwedische Fjällrind

Seit Menschengedenken beweiden Kühe Skandinavien. Besonders das Fjällrind, ein zierliches Rind ohne Hörner, war lange Zeit das schwedische Rind schlechthin. Die intelligenten Tiere suchten sich am Tag ihr Futter selbst in Wald und Flur und kamen am Abend von selbst zum Hof „ihres“ Bauern zurück.
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