Hummeln im Hintern: Sand- und Mauerbienen

Bienenkolumne Summ summ summ

Wir kennen den Tatendrang nach den langen Wintermonaten doch alle. Da werden Terrassen und Gartenmöbel geschrubbt, Hausfassaden und Gehwegplatten häufig mit viel Chemie von Grünalgen befreit und der Vertikutierer springt an um Moose und „Unkräuter“ zu entfernen. Für Wildbienen heiß das: Wir wollen euch hier nicht!
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Finger weg von Maischollen

Geduld zahlt sich geschmacklich aus

Die Scholle ist der bekannteste Plattfisch in europäischen Gewässern. Pünktlich Anfang Mai werden vom Fischhandel Schollen als etwas Besonderes offeriert – dabei sind sie ausgelaugt und erschöpft vom Laichen. Die Mai-Scholle ist ein PR-Gag, besser mundet sie im Sommer.
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Gehört Mehlwürmern die Zukunft?

Manche schüttelt es bei der Vorstellung, Insektenlarven zu essen. Andere sehen in ihnen einen Baustein für eine nachhaltigere Ernährung. In der EU neigt man zu Letzterem – und adelt nun den gelben Mehlwurm.
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Es gibt kein Recht auf Billigfleisch

Bauern sollen in mehr Tierwohl investieren

Deutschlands Nutztieren geht es nicht gut, das ist auch wissenschaftlich belegt. Fünf Cent pro Mahlzeit würde eine Verbesserung des Tierwohls die Verbraucher im Schnitt kosten, rechnet eine neue Studie vor. Der Umbau der Nutztierhaltung soll Jahre dauern.
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Nordseeurlaub mit Gebell

Der Pharisäerhof: Wohlfühlort für Mensch und Hund

Verbände und Tierschutzvereine bestätigen mit ihren Zahlen, was im Alltag längst auffällt: Die Zahl der Hundebesitzer ist in Zeiten von Corona stark angestiegen. Welch ein Glück, dass der Pharisäerhof bald wieder öffnen darf: Er bietet einen erholsamen Urlaub für Mensch & Hund.
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Die Frau die mit den Bienen spricht

Hofbienerie Anette Hollenbach

Anette Hollenbach aus dem nördlichen Schleswig-Holstein erzählte uns von Bienen und Blumen. Doch hier geht es nicht um die Geschichte für kleine Kinder, wo die Babys herkommen, sondern darum, wie ein faszinierendes Naturprodukt entsteht – der Honig.
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Viel Himmel, viel Deich, viele Schafe

Nordbauer Schäferei Bährs

Weites plattes Land, viel Himmel, hohe Deiche und viele, viele Schafe. Der richtige Ort für die Schäferei Bährs. Hier in Dithmarschen bekommt man das ganze Jahr über Lammfleisch von bester Qualität.
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Ich wollt, ich hätte ein Huhn

Von stolzen Hähnen und schnatternden Gänsen

Die Nachfrage nach Hühnern ist durch die Corona-Krise explodiert. Tagesschausprecherin Judith Rakers lässt ihre Fans auf Instagram am Leben ihrer Henne „Schatzi“ und ihres Hahns „Giovanni“ teilhaben. Woher kommt die neue Hühnerliebe. Ein Streifzug durch die Geschichte.
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Weder tierfreundlich noch nachhaltig

foodwatch kritisiert „Bruderhahn-Eier"

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat die Vermarktung sogenannter „Bruderhahn-Eier" kritisiert. Die Bruderhahnzucht sei unwirtschaftlich und zementiere die katastrophalen Zustände in der Hühnerhaltung. foodwatch forderte stattdessen den Umstieg auf sogenannte Zweinutzungshühner.
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Lammfromm

Die friedlichen Landschaftspfleger

Friedlich liegen die Schafe mit auf der grünen Wiese und zupfen hin und wieder am saftigen Grün. Überall blökt es „Määäh“. Spaziergänger und Radfahrer können sie nicht aus der Ruhe bringen. Die Tiere, so scheint es zumindest, kennen nur Schlafen und Fressen – und sind dabei rundum zufrieden.
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Brachvögel sind immer pünktlich

Neue Studie über auffälligen Wattvogel

Pünktlich wie die Maurer – ein Spruch, der längst überholt ist. Ginge es nach einem Team vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der CAU Kiel, hieße das Sprichwort nun „Pünktlich wie die Brachvögel“. In einer neuen Studie hat das Team die Zugwege und das Zugverhalten von Brachvögeln aus dem deutschen Wattenmeer entschlüsselt.
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Osterzeit ist Lammzeit

Eine kleine Lammkunde

Zu Ostern wird gerne Lammfleisch gegessen, sonst kaum. Lammfleisch macht nur ein Prozent der Verzehrstatistik aus. Erstaunlich eigentlich, da doch Regionalität und Tierwohl immer stärker in den Fokus der Verbraucher rücken. Eine kleine Lammkunde zur Osterzeit.
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Wollige Operettenstars

Alte Schweinerasse Mangalitza

Johann Strauß hat dem fettreichen Wollschwein in seiner Operette „Der Zigeunerbaron“ 1885 ein Denkmal gesetzt: „Mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh, ist Schweinespeck“, singt Schweinezüchter Zsupán. Die Operette hat überlebt, das Mangalitza-Schwein ist am Aussterben.
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Landschlachterei Burmeister

Ehrbares und genussvolles nordfriesisches Fleischerhandwerk

Die Landschlachterei Burmeister im nordfriesischen Viöl in Schleswig-Holstein gibt es seit 1901. Familie Burmeister bewirtschaftet den Betrieb in vierter Generation. Bei ihnen wird ehrbares und genussvolles Fleischerhandwerk von Feinsten praktiziert.
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Die Liebe zum Vieh

Von Rindern und Ochsenwegen

Rinder und Ochsen haben dauerhafte Spuren im Norden hinterlassen. Besonders der Handel mit Ochsen war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, förderte Wohlstand, Infrastruktur und Verkehr und wurde zu einer Art Geburtshelfer der ländlichen Gastronomie.
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Odefey & Töchter

Weidehühner aus der Lüneburger Heide in Spitzenqualität

Im Osten der Lüneburger Heide liegt der zehn Hektar große Geflügel-Hof Odefey & Töchter. Das Besondere bei Lars Odefey sind nicht nur die tierfreundlichen mobilen Hühnerstelle, sondern auch die außergewöhnlich gute Qualität seiner Weidehühner. Nicht nur Spitzenköche sind entzückt.
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Es trommelt und wiehert in Wald & Flur

Die Kunst der Vogelbalz

Wer dieser Tage durch Wald & Flur spaziert, hat gute Chancen, Spechte zu beobachten. Sie trommeln, wiehern und tschirpen äußerst auffällig und alles nur für die Liebe.
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Wales und seine Schafe

Warum Waliser ihren Schafen so schöne Namen geben

Die vielen Berge, Hänge und Weiden laden geradezu zu Schafhaltung ein. Die Engländer spotteten über die Waliser Schafe. Sie waren nur neidisch auf die robusten, wunderschönen Woll- und Fleischlieferanten, fand unsere Wales-Expertin Gabriele Haefs heraus.
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Dänisches Protestschwein

Rarität: Rotbuntes Husumer Schwein

Das fast ausgestorbene Rotbunte Husumer Schwein gehört unzweifelhaft zur wechselvollen deutsch-dänischen Landesgeschichte. Das „Dänische Protestschwein“ ist lebendige Kulturgeschichte. Ein Schwein wie das Land: heimatverbunden, robust, friedlich aber wenn es sein muss auch widerspenstig.
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