Kochschule Kartoffelsuppe

So schmecken Herbst & Winter

Ohne Kartoffeln geht im Norden gar nichts. Besonders im Herbst und Winter. Wir kochen uns eine wärmende Kartoffelsuppe. Mit Rezept.
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Mandelkartoffel

Finnische Persönlichkeit für Feinschmecker

Die delikate, kleine gelbe, festkochende Mandelkartoffel, auch liebevoll Puikula genannt, stammt aus Finnland. Ihre Fans nennen die kleine Knolle auch liebevoll „Handschmeichler“. Geerntet wird sie in reiner, aufwendiger Handarbeit. Mit Rezept.
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Topinambur

Nussig-süße Sonnenblume

Den Namen bekam sie vom Stamm der Tupinambas. Mit dem Siegeszug der Kartoffel verlor Topinambur aber zunehmend an Bedeutung. Seit einigen Jahren erlebt die Pflanze aber eine Renaissance. Vollkommen zurecht, ist die Knolle doch gesund und hat einen tollen nussig-süßlichen Geschmack. Mit Topinambur-Kartoffelsalat-Rezept.
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Trendgemüse Grünkohl

Rezepte von klassisch bis mediterran

Ursprünglich war Grünkohl im Mittelmeerraum zu Hause. Heute ist er in Deutschland vor allem im Norden anzutreffen und Grundlage deftiger Winteressen und –feste von Bremen bis Kiel. Und Veggie-Fans in New York, Berlin und Hamburg verarbeiten ihn zu grünen Smoothie. Muss das sein?
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Kochschule Kürbis

US-amerikanische Kanonenboote brachten Hubbard nach Hokkaido, Japaner brachten ihm Geschmack bei

Selten bringen Aggressoren freundliche Geschenke mit. Doch die Geschichte kennt auch Ausnahmen. 1853 landeten US-Kanonenboote vor Japans Küste und brachten einen geschmacksarmen Kürbis mit. Die höflichen Japaner hatten Mitleid mit den Aggressoren und brachten ihrem Kürbis-Geschenk erstmal Geschmack bei. Heraus kam der Hokkaido. Mit Rezept.
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Krete – Die Mutter aller Pflaumen

Wilde Genüsse aus dem Knick

Wildfrüchte wie Holunderbeeren und Sanddorn haben in den letzten Jahren eine Renaissance erfahren. Nur eine Frucht, obwohl überall in der norddeutschen Knicklandschaft präsent, hat noch nicht so richtig das Licht der kulinarisch interessierten Öffentlichkeit erreicht: Die Krete oder Kricke. Dabei hat die Wildpflaume viel Potenzial.
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Muskatkürbis

Betörender Duft, feines Aroma

Wenn Sie ihm das erste Mal begegnen, seien Sie sich auf eine Überraschung gefasst. Wenn Sie den Muskatkürbis aufschneiden, perlt Ihnen das Fruchtfleisch entgegen, so schön saftig ist der Kürbis. Dann verbreitet sich augenblicklich ein betörender Duft. Vor Ihnen liegt der ungekrönte König der Kürbisse. Mit Rezept.
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Butternut Kürbis

Er enttäuscht nie

Lange Zeit galt Kürbis als „arme-Leute-Gemüse“, unwürdig einen Platz auf dem Speiseplan der feinen Leute einzunehmen. Mittlerweile ist das uralte Gemüse in der Gourmetküche angekommen. Wie der Butternut Kürbis. Egal wie sie Ihn zubereiten, er schmeckt immer. Mit Rezept.
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Vereins Dechantsbirne

Historische Genuss-Birne

Die Auswahl an Birnen in den Obstabteilungen der Supermärkte ist karg. Man könnte meinen, wir leben im Sozialismus, wo das ZK sich für eine Einheitsbirne entscheidet. Aber es gibt sie noch, die Birnenopposition, die wohlschmeckende Sorten wie die Vereins Dechantsbirne anbauen. Eine historischen Genuss-Birne.
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Pilze haben die Weltgeschichte geprägt

Norwegen kulinarisch

Norwegen ist ein El Dorado für Pilzfans, im Herbst wimmeln Feld, Wald und Wiese nur so davon, und so lange man kein Privatgrundstück betritt, kann man hemmungslos sammeln und sich dann ein feines Abendmahl zubereiten.
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Alter Däne: Filippas Apfel

Betörender Duft, charmante rote Bäckchen

Den ersten Apfelbaum haben die Menschen bekanntlich im Paradies entdeckt. Bis heute ist seine Frucht das Lieblingsobst der Norddeutschen. Im Spätsommer beginnt die Ernte. Apfelgourmets freuen sich vor allem auf die alten Sorten wie den Filippa.
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Blauer Schwede

Tolle Knolle für Auge und Gaumen

Obwohl es unzählige Sorten gibt, werden nur wenige Kartoffelsorten im Handel angeboten. Nach Spezialitäten, schmackhaften alten Sorten, muss man länger suchen. Doch die Mühe lohnt sich. Wie beim Blauen Schweden. Mit Rezept.
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Ein norddeutsches Prachtstück

Rarität mit Biss: Finkenwerder Herbstprinz

Der Finkenwerder Herbstprinz ist ein Prachtstück: leicht rotbackig, strahlend, mit gesundem robustem Aroma. Er wurde 1860 in Finkenwerder als Zufallssämling entdeckt und gehört zur großen Prinzenfamilie. Dabei ist er typisch norddeutsch: bescheiden und bodenständig.
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Kohldorado

Nordbauer KOHLosseum

In der historischen Zuckerfabrik in Wesselburen an der Westküste Schleswig-Holsteins ist Kohl der König. Das KOHLosseum ist ein Gesamtkunstwerk aus Krautwerkstatt, Museum und Bauernmarkt und ein Nordbauer.
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Elektroniker mit grünem Daumen

Lecker Sprossen von der Verture Farm

Der 33jährige studierte Elektrotechniker Felix Doobe hat vor ein paar Jahren mit einem Freund eine spezielle LED-Beleuchtung für Pflanzen entwickelt. Seit einiger Zeit nutzt er diese Technik, um Pflanzenkeimlinge zu züchten. Ein zukunftsträchtiges Konzept, mit hohem kulinarischen Potenzial.
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Goldene Bälle

Alte Apfelsorte Goldparmäne

Heute gelangen nur noch wenige Apfelsorten in den Handel. Selten so köstliche Sorten wie die Goldparmäne, die aus Frankreich über England im 19. Jahrhundert nach Norddeutschland einwanderte. Die hohe Wertschätzung dieser Sorte drückt sich auch in der französischen Bezeichnung Reine de Reinettes – Königin der Prinzessinen – aus.
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Franzosenkraut

Erbfeind des Gärtners oder feinwürzige Salatzutat

Gerade jährt sich der Deutsch-Französische Krieg zum 150. Male, die oft beschworene „Erbfeindschaft“ der Länder, führte bis in die Botanik hinein zu abstruser Propaganda, wofür das abschätzig „Franzosenkraut“ genannte Knopfkraut ein gutes Beispiel ist.
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Verkannte Schönheit

Quitte

Der Quittenbaum – eng verwandt mit Apfel und Birne – ist eine verkannte Schönheit: knorrig Stamm und Zweige, graubraun die Rinde, dunkelgrün und ledrig die Blätter. Die reifen Herbstfrüchte täuschen den Ahnungslosen: Sie duften lieblich und sind doch roh ungenießbar. Aber gegart schmecken sie köstlich.
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Wo bleiben die Alten?

Interview mit Eckart Brandt über Apfeleinfalt und -vielfalt

Eckart Brandt, der norddeutsche „Apfelpapst“, zählt zu den wenigen Erzeugern, die noch regional-typische Sorten auf Hochstämmen züchten. Im Gespräch erklärt er, wie es um die Apfelvielfalt bestellt ist und warum sich der Griff zu alten Sorten lohnt.
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