Wales und seine Schafe

Warum Waliser ihren Schafen so schöne Namen geben

Die vielen Berge, Hänge und Weiden laden geradezu zu Schafhaltung ein. Die Engländer spotteten über die Waliser Schafe. Sie waren nur neidisch auf die robusten, wunderschönen Woll- und Fleischlieferanten, fand unsere Wales-Expertin Gabriele Haefs heraus.
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Ziegen: intelligente Tiere mit Kultstatus

Von wegen, dumme Ziege

Ziegen zählen zu den ältesten Haustieren. Ihre Geschichte ist annähernd so alt wie die des Menschen. Schon die alten Römer schätzten die besonderen Eigenschaften der Ziegenmilch. Auch im Norden findet das intelligente Tier immer mehr Anhängerinnen.
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Weltbienentag am 20. Mai

Von Welt- und Wildbiene

Das Stichwort Biene lockt bei vielen wohlige Kindheitserinnerungen an Geschichten von der Biene Maja und leckeren Honig hervor. Doch es gibt mehr als die Honigbiene. Gut 560 Wildbienenarten leben in Deutschland, viele davon stark gefährdet. Am Weltbienentag, am 20. Mai, sollte man an die vielen Wildbienen denken, findet Sönke Hofmann.
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Turmfalken beziehen Dachgeschoßwohnung im Kieler Rathaus

Ende April bezog ein Turmfalkenpärchen eine Dachgeschoßwohnung im Kieler Rathaus. Nun soll Nachwuchs unterwegs sein, denn das Männchen war mit seinen Brautgeschenken in Form von Ratten und Mäusen erfolgreich und seit Anfang Mai brütet das Turmfalkenweibchen.
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Schönheit von der Küste

Schwarzbuntes Niederungsrind

Das schwarz-weiß gescheckte, behornte, mittelgroße Niederungsrind ist wie die Landschaft, in der es einst das Landschaftsbild prägte und seinen Besitzern Wohlstand brachte: fruchtbar, von rauer Schönheit, dem Wetter trotzend, vital und von freundlichem Gemüt.
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Ziege nicht nur für Seefahrer

Die Juan-Fernández-Ziege bereichert den Norden

Als der schottische Seemann Alexander Selkirk, Vorbild für den Romanhelden Robinson Crusoe, im Jahr 1704 auf einer unbewohnten Insel ausgesetzt wurde, hatte er Glück im Unglück: Auf dem felsigen Eiland kletterten Ziegen umher, die Ernährung war damit gesichert. Ein paar Exemplare dieser alten vom Aussterben bedrohten Rasse leben im Norden.
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Schafsmilch aus Bremervörde

Demonstrationsbetrieb Milchschafhof Brünjes

In Bremervörde hält das Ehepaar Brünjes eine Milchschafherde und betreibt eine eigene Hofkäserei. Die Mutterschafe weiden auf Grünland und Deichen. Vermarktet werden die eigenen Produkte direkt in der Region.
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Finger weg von Maischollen

Geduld zahlt sich geschmacklich aus

Die Scholle ist der bekannteste Plattfisch in europäischen Gewässern. Pünktlich Anfang Mai werden vom Fischhandel Schollen als etwas Besonderes offeriert – dabei sind sie ausgelaugt und erschöpft vom Laichen. Die Mai-Scholle ist ein PR-Gag, besser mundet sie im Sommer.
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Das schöne Mädchen aus dem hohen Norden

Raritäten von der Weide: Angler Rind

Heute sieht man sie nur noch äußerst selten. Dabei weideten noch in den 1930er Jahren rund 80.000 Tiere dieser wunderschönen alten schleswig-holsteinischen Rinderrasse in Angeln. Heute ist der Bestand auf einige Hundert Tiere geschrumpft.
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Bienen-ABC

O wie operativer Notfallplan oder ohne Königin kein Volk

An den Bienen lässt sich gut beobachten, was zwischen Natur und Mensch gut oder schlecht läuft. Anette Hollenbach nimmt uns in ihrem Bienen-ABC mit auf die Reise durch den Lebenszyklus der Bienen. In dieser Folge geht es darum im Notfall, schnell eine neue Königin zu besorgen.
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Zierliches aber robustes Landschaf

Lebendiges Kulturgut: Skudde

Die kleinste deutsche Schafrasse – die Skudde – ist uralt und man vermutete lange, dass sie ein „Wikingerschaf“ sei. Das besondere Kennzeichen des an jungsteinzeitlichen Schafe erinnernde Tier ist das große, schneckenartig gewundene Gehörn des Bocks. Beeindruckend!
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Hang zu Heide und Moor

Weiße Gehörnte Heidschnucke

Die Weiße Gehörnte Heidschnucke stand kurz vor dem Aussterben. Dabei ist das kleine, leichte, robuste Landschaf besonders gut an das karge Leben in Heide und Moor angepasst sind und steckt voller Energie. Eine Delikatesse ist der Landschaftspfleger allemal.
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Lammfromm

Die friedlichen Landschaftspfleger

Friedlich liegen die Schafe mit auf der grünen Wiese und zupfen hin und wieder am saftigen Grün. Überall blökt es „Määäh“. Spaziergänger und Radfahrer können sie nicht aus der Ruhe bringen. Die Tiere, so scheint es zumindest, kennen nur Schlafen und Fressen – und sind dabei rundum zufrieden.
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Osterzeit ist Lammzeit

Eine kleine Lammkunde

Zu Ostern wird gerne Lammfleisch gegessen, sonst kaum. Lammfleisch macht nur ein Prozent der Verzehrstatistik aus. Erstaunlich eigentlich, da doch Regionalität und Tierwohl immer stärker in den Fokus der Verbraucher rücken. Eine kleine Lammkunde zur Osterzeit.
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Schrei, Skrei, Hauptsache Kabeljau

Zum Ende der Saison – ein Lob dem norwegischen Schreifisch

Der norwegische Schreifisch ist hierzulande eher bekannt unter seinem norwegischen Namen Skrei. Das kann sich aber ändern, wie eine wahre Geschichte von einem Hamburger Wochenmarkt zeigt. Unsere Norwegen- wie Skrei-Expertin Gabriele Haefs klärt auf.
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Bienen-ABC

N wie Nektar

An den Bienen lässt sich gut beobachten, was zwischen Natur und Mensch gut oder schlecht läuft. Anette Hollenbach nimmt uns in ihrem Bienen-ABC mit auf die Reise durch den Lebenszyklus der Bienen. In dieser Folge geht es um Nektar – die ideale Futterquelle.
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Angler Sattelschwein: gutmütiges Wesen mit dickem Speckmantel

Das Schwein wäre fast ausgestorben. Dabei ist das Fleisch des Angler Sattelschweins verglichen mit dem aus der Massentierhaltung wie ein Originalgemälde von Emil Nolde im Vergleich zu einem Kunstdruck aus dem Kaufhaus. Denn nur ein geachtetes, robustes und glückliches Schwein, kann uns Menschen zum Genuss verleiten.
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Haben Quallen eine Zukunft auf unserem Teller?

Bremer Wissenschaftler erforscht kulinarisches Potenzial

Quallen werden in Europa nicht gegessen; den Badegästen an Nord- und Ostsee gelten die Medusen als unangenehme, manchmal sogar giftige Plage. Trotzdem erforscht das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen, ob nicht künftig Quallen als Nahrung genutzt werden können.
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Bienen-ABC

M wie Mumifizieren

An den Bienen lässt sich gut beobachten, was zwischen Natur und Mensch gut oder schlecht läuft. Anette Hollenbach nimmt uns in ihrem Bienen-ABC mit auf die abenteuerliche Reise durch den Lebenszyklus der Bienen. In dieser Folge geht es um ihre Mumifizierungsfähigkeiten.
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Was sind uns unsere Nutztiere wert?

Durch bäuerliche Landwirtschaft die Artenvielfalt retten

Sie gehören zu den Letzten ihrer Art: Viele alte Nutztierrassen wie das Angler Rind, das Schwäbisch-Hällische Schwein und das Waldschaf sind vom Aussterben bedroht. Nicht nur kulturelle und kulinarische Vielfalt verschwindet, sondern auch wertvolles Genmaterial.
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