Cröllwitzer Pute

Vogel der Ureinwohner

Die Heimat der Puten ist Nord- und Mittelamerika. Bereits um 500 vor Christus begannen die Ureinwohner mit der Zähmung der Truthähne. Durch spanische Seefahrer kamen die „Indischen Hühner“ nach Europa. Die Cröllwitzer-Pute ist eine uralte Rasse, die akut vom Aussterben bedroht ist.
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Wales und seine Schafe

Warum Waliser ihren Schafen so schöne Namen geben

Die vielen Berge, Hänge und Weiden laden geradezu zu Schafhaltung ein. Die Engländer spotteten über die Waliser Schafe. Sie waren nur neidisch auf die robusten, wunderschönen Woll- und Fleischlieferanten, fand unsere Wales-Expertin Gabriele Haefs heraus.
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Dicke Bohnen

Viehfutter für Feinschmecker

Die Dicke Bohne oder Saubohne ist im Gegensatz zur grünen Bohne eine uralte Kulturpflanze. Sie geriet in Vergessenheit, fand ihre Nische als Viehfutter. Dabei ist sie kulinarisch von hohem Wert. Als Ragout mit Krebsen wird aus dem Viehfutter gar ein Gourmetessen. Mit Rezept.
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Bauern provozieren mit völkischem Symbol

Protest von Landwirten versetzt den Norden in helle Aufregung

Am Donnerstag formierten sich 500 Landwirte mit ihren Treckern in Oldenswort zu einem Symbol mit Pflug und Schwert. Die Flagge der Landvolkbewegung der 20er Jahre. Historiker beschreiben die damalige Bauernbewegung als nationalistisch, völkisch und antisemitisch. Was war da los in Nordfriesland?
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Bronzepute

Stolzer Vogel in schimmerndem Glanz

Für viele ernährungsbewusste Konsumenten war die Pute die Rettung in der Not. Keine Schweinegrippe, kein BSE, dafür umso mehr leichter Genuss. Das Problem: Die Tiere entstammen der Qualzucht und das Fleisch schmeckt nach nichts. Da lohnt ein Blick auf die Bronzepute.
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Ich wollt, ich hätte ein Huhn

Von stolzen Hähnen und schnatternden Gänsen

Die Nachfrage nach Hühnern ist durch die Corona-Krise explodiert. Tagesschausprecherin Judith Rakers lässt ihre Fans auf Instagram am Leben ihrer Henne „Schatzi“ und ihres Hahns „Giovanni“ teilhaben. Woher kommt die neue Hühnerliebe. Ein Streifzug durch die Geschichte.
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Lust auf Reisen

200 Jahre Seebad Wyk auf Föhr

2019 feiert Wyk auf Föhr sein 200-jähriges Jubiläum als ältestes Seebad an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Der Kieler Historiker Oliver Auge zeichnet die wechselvolle Geschichte nach.
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Zierliches aber robustes Landschaf

Lebendiges Kulturgut: Skudde

Die kleinste deutsche Schafrasse – die Skudde – ist uralt und man vermutete lange, dass sie ein „Wikingerschaf“ sei. Das besondere Kennzeichen des an jungsteinzeitlichen Schafe erinnernde Tier ist das große, schneckenartig gewundene Gehörn des Bocks. Beeindruckend!
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Schleswig-Holstein mit Dichters Augen

Mit Theodor Storm auf Reisen

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Theodor Storm reiste viel und erzählen konnte er wie kaum ein anderer. Zwischen Ost- und Nordsee kann der Kulturreisende das Leben und Werk des großen Dichters gut nachspüren.
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Buchbesprechung: Der Schnapsteufel

Das Alkoholproblem der Ostfriesen

Im 19. Jahrhundert war Ostfriesland im Rausch. Im Suff verunglückten massenhaft Arbeiter, ausgewachsene Prügeleien begleiteten die Gänge ins Wirtshaus, manch einer entblößte sich auf offener Straße. Anlässlich des Vatertages haben wir den Schnapsteufel nochmal aufgeblättert.
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Die Liebe zum Vieh

Von Rindern und Ochsenwegen

Rinder und Ochsen haben dauerhafte Spuren im Norden hinterlassen. Besonders der Handel mit Ochsen war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, förderte Wohlstand, Infrastruktur und Verkehr und wurde zu einer Art Geburtshelfer der ländlichen Gastronomie.
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Der gedeckte Tisch

Eine kleine Geschichte der Tafelkultur

Wer heute ein besseres Restaurant betritt, erwartet außer gutem Essen auch eine ansprechende Tischkultur. Selbstverständlich sitzen wir an einem Tisch, auf einem Stuhl und essen mit bereitliegendem Besteck. Das war nicht immer so, Goethe musste noch Messer und Gabel mitbringen. Ein Streifzug durch die Geschichte der Tischkultur.
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Lebensideal hygge

Wie ein Wort die Welt erobert

Wir kennen es alle: was früher als gemütlich galt ist heute hygge. Die Deutschen haben das Wort als Lebensideal in ihr Herz geschlossen. Dabei finden hippe Dänen „gemütlich“ viel cooler. Was denn nun? Eine hyggelige Spurensuche unserer Sprachforscherin Gabriele Haefs.
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Zu Besuch bei den Wikingern

In Norwegen kann man bei ihnen an Bord gehen.

Im Jahre 1904 wurde bei Tønsberg in Norwegen ein Schiff ausgegraben. Das Oseberg-Schiff ist ein komplett erhaltenes Wikingerschiff mit reichen Schnitzereien. Es war allerdings niemals fahrtüchtig, sondern diente einer bedeutenden Frau als Sarg. Auf Spurensuche nach der Wikingerzeit.
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Die erste Pauschalreise in die Alpen

Thomas Cook: wie alles anfing

Der Sommer kommt aber wo und wie Urlaub in Corona-Zeiten machen? Wir werden uns ab nächster Woche dem Thema widmen. Zur Einstimmung: 1863 starteten im englischen Yorkshire drei jungen Männern und vier jungen Frauen zu einer Tour durch die Schweizer Alpen. Es war eine der ersten von Thomas Cook organisierten Pauschalreisen.
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Ein gottgefälliges Vergnügen

Warum es in Wales die besten italienischen Eisdielen gibt

Sie hörten von Gold und fanden sich in Kohlegruben wieder. Italienische Einwanderer machten das Beste aus ihrer ärmlichen Situation und eröffneten Eisdielen in Wales. Ein gottgefälliges Vergnügen, wie unsere Autorin Gabriele Haefs herausfand.
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Viele Buddeln voll Rum

Rumstadt Flensburg

Die Geschichte des Rums führt von der Karibik bis nach Flensburg, der Rum-Hauptstadt des Nordens. Bis heute wird die Tradition in der Fördestadt hochgehalten, man kann sie sogar schmecken.
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Das Ei

Göttlicher Einfall der Schöpfung

Das Ei ist ein göttlicher Einfall der Schöpfung: Vollkommen in der Form, universell im Inhalt und schon fertig verpackt. Künstler wie Köche waren von jeher von dem ovalen Wunderding fasziniert. Was wären Konditoren, Köche und Osterhasen nur ohne das Ei, von Kolumbus ganz zu schweigen?
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Von Osterzöpfen und Kräutersuppen

Osterbrauchtum im Norden

Heerscharen fröhlicher Osterhasen und bunte Eierberge verkünden es: trotz Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Restaurants naht Ostern, das Frühlingsfest. Eine Kolumne von Jutta Kürtz.
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Rauer, robuster Ostseebewohner

Rauwolliges Pommersches Landschaf

Schon im 13. Jahrhundert weidete das Rauwollige Pommersche Landschaf in Schlesien. Von dort breitete es sich im gesamten Ostseeraum aus. Fast wäre das robuste Schaf in den 80er Jahren ausgestorben. Zum Glück erkannte man rechtzeitig sein kulinarisches Potenzial und für Naturschutzgebiete.
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