Ramelsloher Huhn

Norddeutscher Provinzler mit multikulturellem Hintergrund

Zu seinem Namen kam das Huhn durch den Ort Ramelsloh vor den Toren Hamburgs. Wer im 19. Jahrhundert auf sich hielt, hielt Hühner. Als Basis diente einem Reeder das Vierländer Landhuhn, das sich dem norddeutschen „Schietwetter“ gut angepasst hatte. Es kam aber noch spanisches und asiatisches Blut dazu. Mochten deshalb die Nazis das Huhn nicht besonders?
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Fischfreundschaften – Mit Fischen auf du und du

Fische können Menschen unterscheiden

Wie sehen uns Fische? Menschen sind doch alle gleich. Von wegen. Fische können unterschiedliche Personen wiedererkennen, haben Forscher bei Tauchgängen festgestellt: „Es war, als würden sie uns studieren und nicht umgekehrt.“
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Angler Sattelschwein: gutmütiges Wesen mit dickem Speckmantel

Das Schwein wäre fast ausgestorben. Dabei ist das Fleisch des Angler Sattelschweins verglichen mit dem aus der Massentierhaltung wie ein Originalgemälde von Emil Nolde im Vergleich zu einem Kunstdruck aus dem Kaufhaus. Denn nur ein geachtetes, robustes und glückliches Schwein, kann uns Menschen zum Genuss verleiten.
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Raritäten von der Weide – Lob der alten Haus- und Nutztiere

Jede Woche stirbt eine alte Nutztierrasse aus. Etliche traditionelle Rassen findet man nur noch in Büchern oder im Tierpark. Den fast vergessenen Haus- und Nutztieren widmet sich das Buch „Raritäten von der Weide“. Es zeigt, wo sie heute noch zu finden sind und welches Potenzial in ihnen steckt.
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Ausflugtipp – Vom Schwein zur Wurst

Freilichtmuseum am Kiekeberg zeigt Fleischkonsum früher und heute

„Vom Schwein zur Wurst“ – bei einem Aktionstag zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg wie Schweine früher auf dem Land genutzt wurden und was sich seitdem verändert hat. Besucher sehen einen Fleischer bei der Arbeit und hören verschiedene Vorträge über die Nutztierhaltung. Die Darstellerinnen der „Gelebten Geschichte“ des Museums kochen Schweinefleisch wie vor 200 Jahren.
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Deutscher Sperber

Ein wahrer Europäer

Hühner waren über Jahrhunderte ein beliebter Sonntagsbraten. Bis uns moderne Hybridrassen aus Massentierhaltung den Geschmack verdarben. Doch es gibt sie noch die alten geschmackvollen Rassen wir der Deutsche Sperber.
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Rothirsch – Der König des Waldes

Ein Naturschützer auf vier Hufen

Was für die Steppe der Elefant ist, ist für unsere Breiten der Rothirsch - kein freilebender Landsäuger hierzulande ist größer als er. Schon bald ist der „König des Waldes“ als Weihnachtssymbol auf Glühweintassen und Christbaumkugeln wieder allgegenwärtig. Fast erstaunlich, wie wenig dennoch über das heimische Wildtier bekannt ist. Spannende Fakten über den Hirsch.
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Naturschauspiel – Kranichsaison in Mecklenburg-Vorpommern

Zehntausende Kraniche rasten bis Ende Oktober im Nordosten

Im Nordosten lässt sich dieser Tage ein besonderes Naturschauspiel erleben: Zwischen Ostseeküste und Seenplatte ist Kranichsaison. Bis Ende Oktober machen wieder zehntausende der „Tänzer des Nordens“ Rast zwischen Ostseeküste und Seenplatte, bevor sie in ihre Winterquartiere wechseln. Ein Ausflug wert.
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Ich wollt, ich hätte ein Huhn

Von stolzen Hähnen und schnatternden Gänsen

Die Nachfrage nach Hühnern für den eigenen Garten steigt. Tagesschausprecherin Judith Rakers lässt ihre Fans auf Instagram am Leben ihrer Henne „Schatzi“ und ihres Hahns „Giovanni“ teilhaben. Woher kommt die neue Hühnerliebe. Ein Streifzug durch die Geschichte.
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Was sind uns unsere Nutztiere wert?

Durch bäuerliche Landwirtschaft die Artenvielfalt retten

Sie gehören zu den Letzten ihrer Art: Viele alte Nutztierrassen wie das Angler Rind, das Schwäbisch-Hällische Schwein und das Waldschaf sind vom Aussterben bedroht. Nicht nur kulturelle und kulinarische Vielfalt verschwindet, sondern auch wertvolles Genmaterial.
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Goldene Regeln zur Rettung der Fischbestände

30 internationale Fachleute fordern Neudefinition nachhaltiger Fischerei

Eine Gruppe führender Ozeanwissenschaftler fordert eine radikale Neudefinition des Begriffs „nachhaltige Fischerei“. In einer Studie präsentierten sie elf „Goldene Regeln“, die weltweit ein Umdenken in der Fischereipolitik anstoßen sollen. Sie sollen die Zerstörung der Meere stoppen, die Erholung der Fischbestände sicherstellen und die sozialen und ökologischen Kosten der Fischerei berücksichtigen.
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