Jens Mecklenburg

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Neue Flensburger Genusswelten

Das James und seine Köche
18. Mai 2020

Der Standort ist erste Sahne. Das im Juli eröffnende Hotel Das James liegt direkt an der Flensburger Förde in Sonwik. Den Ausblick auf den Yachthafen und die vorgelagerten Wasserhäuser können die Hotelgäste aus schmuck designten Lofts und Suiten genießen aber auch aus den Restaurants, dem Badehaus und dem Rooftop Pool ergeben sich wunderbare maritime Perspektiven. „Es ist ein Ferienhotel und ein Stadthotel gleichermaßen“, sagt Hotel-Direktor Bernd Storch. „Das macht es so spannend.“ Das gastronomische Angebot des Hauses dürfte für Gäste aus nah & fern genauso spannend sein. Ein Vorabbesuch in Flensburgs neuer Genusswelt.

Tobias Pagel (Sous Chef), Quirin Brundobler (Küchenchef) Norbert Fervágner (Sous Chef), Thorben Dethlefs (Sous Chef), Robert Stadtherr (Pâtissier) © Das James

Gastgeber für Genussmomente

Das Trio Jan Pinno sowie Bernd und Christina Storch sind Gastgeber im Hotel Das James. Ihre natürliche Herzlichkeit und ihre Faszination & Leidenschaft für Menschen gehören zu ihrer DNA. Als Gastgeber versteht sich auch Servicechef und F&B-Manager Christian Hemptenmacher, der zuvor in den besten Hotels und Restaurants in Deutschland und der Schweiz gearbeitet hat. Er erzählt, dass das ganze Team der Eröffnung am 10. Juli entgegenfiebert. Restaurantleiter Kim Robert Babilonski nickt und stimmt zu. „Das Team steht, wir würden gerne loslegen.“ Auch Babilonski hat zuvor in besten Adressen gearbeitet. Er ist auch für die Ausbildung der Restaurantfachkräfte zuständig. Als Küchenchef konnte Quirin Brundobler gewonnen werden, der ebenfalls – man muss es gar nicht mehr erwähnen – in Top-Küchen gearbeitet hat. Zuletzt war er Sous Chef im 2-Sterne Restaurant im Sölring Hof auf Sylt.


Essen & Trinken für Leib & Seele  

Essen und Trinken verbindet bekanntlich, ist gut für Leib und Seele. Diesbezüglich ist Das James ein guter Ort für Hotelgäste und für Genießer von außerhalb. Das James bietet je nach Lust & Laune, Zeitpunkt & Anlass Räumlichkeiten für kleine wie große Genussmomente.   

© Das James


James Livingroom – das Wohnzimmer

Betritt man das Hotel, ist man quasi gleich im Wohnzimmer des Hauses. Im Livingroom findet der Gast einen Hauch von Luxus und zeitlose Eleganz sowie gemütliche Couchen am Kamin. Das Hotel paart britische Lebensart mit hippen Lifestyle. Im „Wohnzimmer“ kann man entspannt das muntere Treiben im Haus beobachten, während man sich eine duftende Tasse Tee servieren lässt. Zum Afternoon Tea dürfen es auch gerne feinmürbe Scones mit clotted cream und frisches Buttergebäck sein oder ein köstliches Sandwich mit einem Glas Champagner. Ein guter Ort für anregende Plaudereien unter Freunden oder für stille Beobachter und Genießer.

Robert Stadtherr ©Das James

Für das Gebäck aber auch für die süßen Dessert-Träume in den Restaurants zeichnet Robert Stadtherr verantwortlich. In den angesagtesten Häusern verzückte er seine Gäste von Mönchengladbach bis Berlin und Sylt sowie in seiner eigenen Pâtisserie „Sahneschnitte“ bevor er im 2-Sterne Restaurant Meierei auftischte. Bei seinen Kreationen für das casual Fine-dine im „Das Grace“ sind Abenteuer in Form von Geschmacksexplosionen garantiert. Seine Himbeer-Sanddorn-Rübensaft-Heidehonig-Eierlikör-Kaffee-Salzkaramell-Kreation war ein Erlebnis, die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen harmonierten wunderbar und hoben sich gegenseitig in neue Höhen. Der Mann versteht sein Kunst-Handwerk. 


„Das Grace“ – Restaurant & Bar 

Quirin Brundobler © Das James

Zehn Stufen führen vom James Farmhouse nach oben in „Das Grace“. Bei einem entspannten Aperitif im bequemen Loungesesseln studiert man derweil schon einmal die Karte. Hier trifft Tradition auf Moderne, wird gerne mit ausgesuchten regionalen Produkten gekocht. Das Grace ist das Reich von Quirin Brundobler. Seine Kreationen kommen leicht und geschmackssicher daher. Sie sind kreativ, dabei stets nachvollziehbar. Der dänische Kaisergranat wird mit Tomaten, Kürbisvarianten, Basilikum und Zitrone vermählt, die Stubenküken mit roter Bete, Sommerbeeren und Tellycherrypfefferjus. Die Variationen vom farmeigenen Black-Angus-Rind kommen klassisch französisch mit Sellerie und kräftiger Kalbsjus auf die vorgewärmten Teller. Dazu edle Tropfen aus der Schatzkiste des Sommeliers – so schafft man wunderbare Genussmomente. Ihm zur Seite steht Sous Chef Norbert Fervágner, der ebenfalls schon in zahlreichen Gourmetrestaurants auf Sylt sowie im Landhotel Lammershof und in der Meierei Glücksburg gekocht hat. Das Potenzial hätte das Team mit Sicherheit aber alle betonen unisono, man wolle keinen Michelin-Stern erkochen. Dem Gast ist es recht: Wer hat schon was gegen entspannten Genuss auf hohem Niveau? 

Was weiter und positiv auffällt sind die besonderen Logenplätze unter den funkelnden Kronleuchtern, die unter der sieben Meter hohen Decke schweben und einen Hauch von Glamour versprühen. Für das außergewöhnliche Ambiente sorgen neben dem Ausblick aufs Wasser auch noch die edle Tischkultur. 

Front Cooing © Das James

James Farmhouse  – Frontcooking

Im Farmhouse schaut man den erfahrenen Sous Chefs Tobias Pagel, der zuletzt im Budersand und in der Butcherei auf Sylt kochte, und Thorben Dethlefs bei ihrer Arbeit über die Schulter. Dethlefs kochte ebenfalls im Budersand und hat bis jetzt im hippen vegetarischen Sternerestaurant Cookies Cream in Berlin gezaubert. 

Sie bereiten nach den individuellen Vorlieben der Gäste die Teller zu. Gerade für die kleinen Gäste ist Frontcooking so spannend wie die Pizza, die aus dem glühenden Steinofen kommt. Das Frischebuffet ist Augen- und Gaumenschmaus gleichermaßen. Die auf kleinen Tellern raffiniert angerichteten Food-Kreationen sind Seelenschmeichler. Das Angebot ist vielfältig, für den kleinen wie großen Hunger geeignet. Vielleicht startet man mit einem Kichererbsensalat oder einer Zitronengras-Ingwersuppe, lässt ein duftendes Curry oder einen Rotbarsch mit Gewürzsäckchen folgen und beschließt den Abend mit einem Nougatcrumble mit Granatapfel und Zimt. Oder man lässt sich ein Premium Steaks aus dem Dry-Age-Schrank fachgerecht zubereiten. Das Farmhouse ist der Ort im Hotel für das Rundum-Sorglos-Paket: Vom Frühstück über den Lunch & Brunch bis zur Tea-Time und dem Abendbuffet.


The Lion – Lounge & Bar

Lauschige Nischen und vollendete Drinks verheißen inspirierende Gespräche und Begegnungen im The Lion. Für den gepflegten Appetit hält die Barkarte zahlreiche Leckerbissen bereit. Sie reichen von Antipasti, Caesar Salat, Vitello Tonnato über Hummer Cocktail Caprese (der Hummer kommt aus der Nachbarschaft, aus Dänemark) und Minestrone bis Pizzen aus dem Steinofen. 

Für die guten Drinks hier ist Barchef Mario Zils verantwortlich. Wie alle Führungskräfte im Haus, hat der Barchef, bevor er im James vor Anker ging bei Top-Adresse gearbeitet – allein 13 Jahre bei der weltweit bekannten Barlegende Charles Schumann in München. Man kann sich anregend stundenlang mit Zils über Bars und Cocktails, über feine Spirituosen, Klassiker und modische Trends unterhalten. Freunde klassischer Bars, soviel steht fest, werden in Flensburg eine wunderbare neue Anlaufstelle für geistige Getränke und besondere Stunden finden. Übrigens: In der lichtdurchfluteten Smokers-Lounge in gediegener Atmosphäre mit Gartenblick, kann man sich dem entspannten Tabakgenuss hingeben.

© Das James

The Roof – Spa-Restaurant

Im Spa-Restaurant The Roof lässt es sich gut und entspannt im Bademantel frühstücken oder ein frisches wie leichtes Gericht genießen. Im Schein eines Kaminfeuers munden Smoothies, Bowls, Currys und Salate nochmal besonders. Bei einem Sundowner auf dem Sonnendeck lässt sich von hier auch die großartige maritime Kulisse und Stimmung des Hauses genießen. Wenn man etwas Glück hat, berührt hier oben auf dem Deck sogar der Himmel die Erde. Wahrlich magische Momente.  

Frisch vom Bauernhof

Eine Besonderheit der Gastronomie des Hauses ist der eigene Bauernhof vor den Toren der Stadt. Auf „James Farm“ werden 90 Hektar bewirtschaftet, dort gibt es Weideland und Getreideflächen, Milchkühe, Rinder, Schweine und Geflügel. 

Die ersten 28 Deutsch-Angus-Rinder grasen bereits auf den „James Farm“-Wiesen und 180 Hühner leben sich auch schon mal ein. Käserin Malina käst und testet bereits erste erlesene Käsespezialitäten.

Auf der Farm wird im nächsten Jahr auch die eigene Schlachterei in Betrieb genommen. Landwirte und Köche arbeiten Hand in Hand: der Gast profitiert davon, denn frischer und nachhaltiger kann es in kaum einer Hotelküche zugehen. 


Epilog 

Im Jahre 1765 eröffnete in Paris ein Koch namens Boulanger ein Lokal. Er nannte es „Restaurant divin“, was „göttliche Erquickung“ bedeutet. Er war mit seinem Lokal so erfolgreich, dass der Name sich allgemein durchsetzte: Restaurant. Ein Ort, an dem man restauriert, wiederhergestellt wird. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, der Alltag vor der Tür bleibt. Ein Ort der Entspannung, der Kultur und des Genusses. Im James hat man es verstanden, was Restaurantkultur bedeuten kann und sollte: Erquickung für den Gast.   

PS: Bevor Das James mit seinem eigentlichen Konzept starten kann, wird gemäß der Hygieneverordnung ein Plan B gefahren. Mit hippem Mundschutz und immer schön auf Abstand.

© Das James

James Hotel GmbH

Fördepromenade 30

24944 Flensburg/Sonwik

www.dasjames.com

 

Das Hotel öffnet am 10. Juli.

Es locken attraktive Eröffnungsangebote, wie z.B. das Arrangement „Lucky Punch“