
Sie kümmern sich um Fischer und Seeleute, aber auch um Wassersportler: Die Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger waren 2025 etwas seltener im Einsatz als im Vorjahr, halfen aber mehr Menschen.
Die Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben im vergangenen Jahr fast 3400 Menschen geholfen, wie die Seenotretter mitteilten. Das sind etwas mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank demnach die Zahl der Einsätze in Nord- und Ostsee leicht.
Die Seenotretter und -retterinnen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) kümmerten sich etwa um Fischerboote, Handelsschiffe oder Fähren sowie deren Besatzung und Passagiere. Auch Wassersportler wurden von den Einsatzkräften vor den Küsten gerettet.

Neue Boote im Einsatz
Den Angaben nach rückten die Seenotretter zu 1723 Einsätzen aus. Im Vorjahr waren es 1775. Dabei wurde im vergangenen Jahr 3389 Menschen geholfen, 2024 waren es 2967. Aus akuter Seenot wurden den Angaben zufolge 135 (Vorjahr: 79) Menschen gerettet. 34 (2024: 26) Schiffe und Boote wurden vor dem Totalverlust bewahrt. In sechs von zehn Fällen rückten die Einsatzkräfte in der Ostsee aus.
2025 seien zwei neue Rettungsboote hinzugekommen, so die DGzRS. Im Bau befinde sich zudem ein Prototyp für ein größeres Rettungsschiff. Sollte es sich bewähren, soll es in Serie gehen. Zudem ist der Bau eines neuen, großen Seenotrettungskreuzers geplant. Ihre Arbeit finanziert die DGZRS vor allem aus Spenden. Dazu stehen an vielen öffentlichen Orten, etwa in Restaurants oder Geschäften, kleine Spardosen in Form eines Rettungsschiffes.





