Hamburger Pierdrei-Hotel eröffnet im September

Das Hamburger Hotel Pierdrei in der HafenCity bietet bald einen Campingplatz in sieben Metern Höhe. Die Tage wurden die ersten Wohnwagen mit einem Kran auf eine Terrasse gehoben. Das „Soft Opening“ des Hotels ist für Mitte September geplant.

Das Hamburger Hotel Pierdrei in der HafenCity bietet bald einen Campingplatz in sieben Metern Höhe. Ende Juli 2019 wurden die ersten Wohnwagen mit einem Kran auf eine Terrasse gehoben. Damit nimmt die sogenannte Camper City des Hotels Gestalt an. Das „Soft Opening“ des Hotels ist für Mitte September geplant. Ausgestattet sind die Wohnwagen mit Flatscreen, WLAN, Telefon und Kühlschrank. Je zwei Gäste können darin unterkommen, teilte das Hotel Pierdrei mit. Die Wohnwagen im Retrolook auf dem 155 Quadratmeter großen „Campingplatz“ sollen von April bis Oktober buchbar sein, Wintercamping werde auf Anfrage möglich sein. Nach zwei Jahren Bauzeit und mehr als fünf Jahren Planung rückt die Eröffnung eines interessanten Hotel-Konzepts näher.

 

Haus für alle

Das Haus in der HafenCity soll für alle Hamburger eine Attraktion werden und damit nicht nur Hotelgästen eine passende Unterkunft bieten, sondern Nachbarn, Hamburgern und Besuchern aus aller Welt die richtige Mischung aus Gastlichkeit und Unterhaltung bieten.

212 Zimmer in fünf Kategorien, von Small bis Extra Large, Bühne, Kino, Shop und vieles mehr versammelt das Pierdrei unter seinem Dach.

Der Hotelier Kai Hollmann sagt: „Das Konzept zu Pierdrei lässt sich einfach auf den Punkt bringen: Wir liefern hochwertiges Design und eine liebevolle Story zu sehr fairen Preisen. Das kann man nicht nur in jedem unserer 212 Zimmer spüren, sondern auch in sämtlichen öffentlichen Bereichen. Wir wollen einen lebendigen Ort schaffen. Nicht nur für Gäste aus dem In- und Ausland, sondern für Hamburg und alle Hamburger.“

Weltküche

„Die besten Küchen der Welt“ sollen sich unter dem Dach des „KITCHENS“, der Restaurant- und Barfläche im Erdgeschoss versammeln. Inspiriert von den interessantesten Restaurants, Straßenküchen und Bars der Welt, so die etwas vollmundige Ankündigung, werden hier außergewöhnliche Gerichte und Drinks serviert, inklusive ihrer unterhaltsamen Geschichte. Wer seinen Cocktail lieber mit spektakulärer Aussicht genießt, nimmt den Fahrstuhl nach oben zum „MOON 46“, dem Dachgarten.

Sebastian Drechsler sagt: „Noch ist die HafenCity ein Ort, der von vielen Hamburgern übersehen oder zumindest nicht geliebt wird. Umso wichtiger wird es, mit einem herausragenden Konzept an den Start zu gehen. Mit dem Kitchens erschaffen wir einen Ort, an dem wir die besten Geschmäcker der Welt in Hamburg versammeln. Ein Restaurant für Entdecker, ohne Chi-Chi, aber mit jeder Menge guter Stimmung und spannenden Typen. Ein Ort, der die HafenCity zum Leben erweckt.“

 

Hafenbühne

Wer noch mehr Inspiration braucht, besucht die HAFENBÜHNE. Von Konzerten, Stand-up-Comedy bis zu kleineren Eigenproduktionen findet in diesem hauseignen „Theater“ alles statt, was den Namen Entertainment verdient, so die Betreiber. Das können auch Lesungen sein, die Übertragung des Champions League Finales oder eine Pressekonferenz, schließlich kann man die HAFENBÜHNE auch komplett als Tagungs- und Veranstaltungsraum mieten.

Norbert Aust meint: „Mit der Hafenbühne erschaffen wir eine Art Gegenentwurf zur klassischen Bühne. Die Handlung findet nicht etwa über den Köpfen der Besucher statt, sondern umgeben von ihnen. So ist der Gast immer mittendrin im Geschehen. Eine ganz besondere Atmosphäre, ganz gleich ob bei einem unplugged Konzert oder einer Liveübertragung. Besonders das junge Hamburger Publikum wollen wir mit diesem Konzept erreichen.“

Kindern und Jugendlichen steht ein eigener Hotelbereich zur Verfügung, der „RACKER ROOM“, der auf 200 qm Fläche vollgestopft ist mit Inspiration für Gäste ab vier Jahren. Von der Concierge-Lounge bis zur Chill-out-Area, vom Kickertisch bis zur Playstation, von der Kletterwand bis zur Märchenhöhle.

Noch mehr Unterhaltung

Gerrit Braun stellt fest: „Kinder und Jugendliche kommen in vielen Häusern immer zu kurz und müssen sich langweilen, wenn die Eltern mal einen schönen Abend haben wollen. Bei uns wird das nicht passieren, wir sind schließlich selbst noch große Kinder und wissen sehr gut, wie man Spaß haben kann!“

Wem das immer noch nicht genug ist, dem sei ein Besuch in der Astor Film-Lounge empfohlen, dem einzigen Premium-Filmerlebnis mit Service am Platz und großem Reihenabstand. 440 Plätze verteilt auf drei Kinosäle betreibt der Hamburger Unternehmer Hans Joachim Flebbe unter dem Dach des Pierdrei.

Dass ein einziges Haus mit so vielen Ideen, Konzepten und „Unterhaltung“ gefüllt sein kann, erklärt der Blick auf die Betreiber, die einerseits unterschiedlicher nicht sein könnten, andererseits scheinbar viele Synergien freigesetzt haben.

Neben dem Hotelier Kai Hollmann, der mit den 25hours Hotels den Markt der Designhotels maßgeblich geprägt hat, sind das Theaterlegende Norbert Aust vom Schmidts Tivoli auf Hamburgs Reeperbahn und die Gebrüder Braun und Sebastian Drechsler vom Miniatur Wunderland, dem absoluten Touristenmagnet in Hamburgs Speicherstadt mit mehr als 1,4 Millionen Besuchern im Jahr.

Keinem der Beteiligten ging es darum, einfach nur ein weiteres Hotel zu betreiben, vielmehr war es allen eine Herzensangelegenheit, einen Ort zu schaffen, den es so noch nicht gibt und auch kein zweites Mal geben kann. Da „Eventkultur“ zunehmend Zeitgeist und auch die Hotellerie prägen, sich ausgewiesene Profis hier zusammengetan haben, wird das neue Hotel seine Gäste finden.