An Alster & Elbe aufgegabelt

 

NIKKEI NINE

Als im Dezember 2016 das NIKKEI NINE im Souterrain des Fairmont Hotel "Vier Jahreszeiten" in Hamburg eröffnete, war es das erste Restaurant Norddeutschlands mit der international angesagten Nikkei Cuisine. Ihr Ursprung geht ins Jahr 1889 zurück, als japanische Einwanderer in Südamerika beim Aufbau der Bahnstrecken mitwirkten und ihre traditionellen Kochtechniken mit würzigen Zutaten aus Peru und Brasilien mischten. Die vielen Reisen und das Gespür für Trends haben Generalmanager Ingo C. Peters und seine Frau Christiane inspiriert, das neue Gastronomiekonzept im Hamburger Luxushotel zu etablieren. Aktuell entwickelt sich vor allem in der gehobenen Gastronomie die Nikkei Cuisine weiter. „Wir ziehen einen kulinarischen Spannungsbogen zwischen der Tradition Japans und dem quirligen Südamerika“, sagt Restaurantleiter Matthias Förster, der seine Karriere als Commis de Rang 1997 im Restaurant Haerlin im Vier Jahreszeiten begann und seither interessante Stationen im In- und Ausland, zuletzt in der ‚Bullerei‘ von TV-Koch Tim Mälzer, bekleidete.

Die Theaterküche im Nikkei Nine, Foto. Susanne Giral

Wo 18 Jahre das Doc Chengs mit euro-asiatischen Gerichten für Fernweh sorgte, entstand innerhalb von vier Monaten ein komplett neues Restauranterlebnis. Es verführt nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich auf eine Erlebnisreise in ferne Kulturen. Viele Ideen für die Einrichtung holte sich der 55-jährige Peters, der seit 1997 das Luxushotel an der Binnenalster leitet, auf der Pariser Messe Maison & Objet. Das Farbkonzept vom NIKKEI NINE basiert auf Gold, Cognac, Amber und Schwarz. Blickfänger sind Werke von Künstlern mit Bezug zu Japan und Südamerika, sowie die formvollendeten Glaslampen Dimple By Beau, die in großer Zahl von der Decke hängen und im Rhythmus der Musik ihre Farbe verändern. Im Restaurant sorgen Symphony Golden Tubes von Sans Souci für Atmosphäre. Der lange Raum aus goldenen Lichtdreiecken an der Decke, Wandfarben von Flamant, akkurat ausgerichteten Tischen und Hochtischen mit speziell angefertigtem Porzellan, sowie Gläsern, endet in einer Showküche. Hier hat Executive Chef Ben Dayag, gebürtiger Amerikaner mit philippinischen Wurzeln, das Sagen. Prunkstück der Theaterküche mit 3D-Bildern ist der japanische Robata Grill, der bei konstant 400 Grad für den unverwechselbaren Geschmack der Gerichte sorgt. Ben Dayag arbeitete im Sternerestaurant NOBU in Las Vegas, verantwortete die Restaurantkonzepte im 5-Sterne-Hotel L`Ermitage in Kalifornien und war zuletzt im Morimoto in Philadelphia tätig. Alle Gerichte bis hin zu den Gewürzen und Saucen tragen die Handschrift von Ben Dayag und seinem 15-köpfigen, internationalen Team. Dazu gehört auch Sushi-Meister Yuki Hamasaki: „Wir arbeiten mit den besten Fischen, die wir von ausgesuchten Händlern aus Australien, Spanien, Italien und anderen Ländern aus allen Weltmeeren bekommen können.“ Hamasaki kommt aus Japans Sushi-Hochburg Osaka, wo er am TSUJI Culinary Institut die Kochausbildung absolvierte und auch die Fugu-Lizenz erwarb, um den giftigen Kugelfisch zuzubereiten. „Unser Konzept basiert auf 80% japanischen und 20% südamerikanischen Einflüssen. Die Speisekarte wechselt wöchentlich. Beliebt bei unseren Gästen sind der Koji Kabeljau, ein Black Cod, mit Ingwer-Petersilien-Chimichurri, das Nikkei Ceviche mit Aji Amarillo, Koriander und Tobiko, sowie die wechselnde Auswahl an Sushi und Sashimi“, sagt Matthias Förster.

Sushi und Sashimi Variationen aufgetischt, Foto: Susanne Giral

Seit Dezember 2017 steht das NIKKEI NINE mit 15 Punkten im Gault Millau. Grund genug, seitdem ein Lunch für 15 Euro anzubieten, das eine Flasche Wasser, Miso oder Salat, sowie eine große Bowl mit einem aus fünf Gerichten beinhaltet. Abends wird in zwei Sitzungen um 18 und ab 20.30 Uhr diniert und von Donnerstag bis Samstag legt ab 22 Uhr ein DJ an der Bar tanzbare Musik auf. www. Hvj.de, Tel: +49 (0) 40 34 94 33 99

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 12.00 Uhr – 14.30 Uhr & 18.00 Uhr – 2.00 Uhr
Sonntag: 18.00 Uhr – 0.00 Uhr
 

„Heiße Girls“, knackige Chicken Wings und viel Sport im ersten ‚Hooters‘ in Hamburg

Es gibt ein neues Restaurantkonzept im westlichen Teil der Reeperbahn auf St. Pauli. Dort, wo lange ein Discounter an der Ecke Holstenstraße stand, lädt seit dem 30. Januar 2018 das erste Hooters in Hamburg zum sinnlichen Genuss ein. Rund 1,5 Millionen Euro hat der Umbau verschlungen, wertet dafür das Viertel erheblich auf und wird für einen neuen Gästeschub sorgen. „Wir haben bereits über 1000 Reservierungen angenommen“, sagt Franchisenehmer Thomas Stutzki (Ex-Doll­hou­se). Das Sportbar-Konzept wurde 1983 von Geschäftsleuten in Clearwater (Florida) eröffnet und ist heute in 49 Ländern mit rund 420 Läden am Markt. Die 15 Hooters-Standorte in Europa, davon eins in Frankfurt und Hamburg, werden im Franchise betrieben.

Auf 20 großen TV-Monitoren können die Gäste das internationale Sportgeschehen in geselliger Runde verfolgen. Für knisternde Stimmung sollen junge Frauen in engen Oberteilen und Hotpans sorgen, die nicht nur das Essen und die 1,9-Liter-Pitcher an die Tische bringen, sondern auch mit Gesangs- und Tanzeinlagen punkten. Die Speisekarte bietet von der Original Buffalo Platter, Quesadillas, Tacos und Sandwiches sowie den legendären Hooters Saucen bis zu den Chicken Wings und Mile High Burgers alles, was Männer für einen sportlichen Abend an Grundlage benötigen. Ab 25 Euro Verzehrbon kann vorbestellt werden, z. B. zum Super Bowl am 4. Februar 2018. www.Hooters-hh.de

Das Kaffeehaus
Treffpunkt für Gassigänger und Torten-Enthusiasten

Eigentlich müsste das kleine Café in einem Klinkerbau Ecke Ratsmühlendamm /Woermannsweg Das Caféhaus und nicht nach der schwarzen Bohne benannt sein. Obwohl es frisch aufgebrühte Kaffeespezialitäten gibt, liegt der Fokus auf einer großen Auswahl an täglich produzierten Torten und Kuchen. Inhaberin Andrea Stürcke hat sich im Mai 2009 ihren Traum am Alsterlauf in Hamburg Fuhlsbüttel erfüllt. „Ich wollte ein Café, dass täglich zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet ist – auch am Wochenende und an den Feiertagen. Vom Frühstück über einen wechselnden Mittagstisch bis zur großen Kuchen- und Tortenauswahl nach eigenen Rezepturen reicht unser Angebot“, sagt Andrea Stürcke, die eine Festangestellte und 10 Minijobber beschäftigt. „Meine älteste Mitarbeiterin ist 72 Jahre, die jüngste 17. Mit diesem Team macht die Arbeit viel Spaß.“

Stilvoller Gästebereich, Foto: Susanne Giral

Sieben verschiedene Frühstücksvarianten vom Lütte Süße mit Croissant (3 Euro) bis zur Vegane Sause (9,90 Euro) stehen auf der Karte, dazu können á la Minute zubereitete Eierspeisen, Obst und Müsli bestellt werden. Ausgesuchte Teesorten, Kaffee, Schokolade und Säfte ergänzen das Portfolio. Sehr beliebt ist der Brunch immer am ersten Sonntag im Monat für 12,50 Euro pro Person. Auch für Feierlichkeiten wird das im Vintagestil eingerichtete 50-Plätze-Café gern gebucht. Im Sommer stehen auf der Terrasse weitere 30 Plätze zur Verfügung. Auch Hundehalter mit ihren angeleinten Schützlingen sind hier gern gesehen. Das Kaffeehaus bietet sich perfekt an für eine stärkende Rast nach einem langen Spaziergang im Alstertal oder entlang der Ohlsdorfer Schleuse. „Ich habe selbst einen Corgi Cardigan“, erklärt die Inhaberin, die ihr Kaffeehaus als zweites Zuhause bezeichnet.

Adresse:
Das Kaffeehaus
Woermannsweg 20
22335 Hamburg

www.das-kaffeehaus-hamburg.com
Tel.: 040-85109000

Tortenvitrine, Foto: Susanne Giral

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