Restaurant Lakeside

Der Blick ist fantastisch aus den Panoramafenstern des neuen Luxusdomizils ‚The Fontenay‘ von Investor Klaus-Michael Kühne an Hamburgs Außenalster. Erst recht, wenn man im gerade eröffneten Restaurant ‚Lakeside‘ aus dem siebten Stock auf die Skyline der Hansestadt blickt. Moderne weiße Lederstühle, hellgrauer Teppich, edle Tische, Spiegelwände als Lichtfänger und Trenner zum Private Dining Room und viel Platz zwischen den Sitzgruppen bringen Leichtigkeit in den halbrunden Raum mit Kuppeldecke. Allein die Lilafarbenden Orchideen setzen Farbakzente sowie das spannende Sammelsurium an Muranoglas der Deckenleuchte im Private Dining Room für bis zu zehn Gäste.

Die von den Hamburgern sehnlichst erwartete Eröffnung des neuen Luxushotels ‚The Fontenay‘ wurde nach baulicher Verzögerung um ein dreiviertel Jahr am 19. Februar 2018 eher still begangen und war den Journalisten als Multiplikatoren vorbehalten. „Wir schätzen hanseatische Zurückhaltung und präsentieren uns den Hamburgern und ihren Gästen gern im laufenden Geschäftsalltag“, sagte dazu Pressesprecherin Claudia Bellmann.

Internationale Kreativschmiede

Kurz vor Ostern war dann auch das Restaurant ‚Lakeside‘ über der Bar mit seinen 40 Plätzen bereit zum Start. Die schlichte Klarheit der Inneneinrichtung bildet das Passepartout für die intensiven Kreationen des 14-köpfigen Teams um Küchenchef Cornelius Speinle. Der 31-jährige Schweizer verließ seine Selbstständigkeit im Restaurant ‘Dreizehn Sinne‘ in Schlattingen, um als Küchenchef das neue 5-Sterne-Hotel am hart umkämpften Gastgewerbemarkt in der Elbmetropole bestmöglich zu platzieren. „Mein moderner Küchenstil kombiniert internationale Einflüsse mit ausnahmsloser Produktqualität, die sich in handwerklicher Perfektion leicht und kreativ zu maximaler Geschmacksintensität verbinden. Es ist eine sehr aufwendige Küche mit innovativen Techniken“, erklärt Cornelius Speinle, der sich ein internationales Team mit Spaß am experimentierfreudigen Job zusammengestellt hat. Daher wird in der Kreativschmiede über den Dächern Hamburgs auch Englisch gesprochen. Speinle hatte sich früh für den Beruf des Kochs entschieden und seine Karriere trefflich organisiert: Nach der Ausbildung arbeitete Cornelius Speinle im besternten‘ Les Quatre Saisons‘ in Basel, holte sich Schliff bei 3-Sterne-Zampano Klaus Erfort im Gästehaus Erfort in Saarbrücken und ließ sich danach im Ausland den kulinarischen Wind um die Nase wehen, u. a. in Singapur und zwei Jahre in Heston Blumenthals 3-Sterne-Restaurant ‚The Fat Duck‘ (Bray/England). „Die Erfahrungen, die ich bei Heston Blumenthal vor allem im Labor machen durfte, waren für mich prägend“, sagt Cornelius Speinle, der dort auch die Einflussnahme von Farben, Formen und Gerüche von Speisen und Porzellan auf die Gäste lernte. 2013 folgten die Selbstständigkeit und der erste eigene Michelin Stern, 16 Punkte im Gault Millau sowie die Auszeichnung „Entdeckung des Jahres in der Deutsch-Schweiz 2015“.

Aromen aus aller Welt

Auf Speinles Karte stehen Klassiker neben innovativen Kreationen, regionale Produkte wie die Kieler Fördegarnele neben internationalen, wie Miyazaki Gyu Rind oder Lamm4. Sein Ideenreichtum wird durch präzises Handwerk seiner gut eingespielten Mannschaft zu Genussmomenten, die die Hamburger Gourmet-Szene bereichert. A la Carte bewegen sich die Preise zwischen 19 und 105 Euro pro Gang, für das 5-Gänge-Menü wird 132 Euro und für 8-Gänge 165 Euro angesagt. Dazu bietet die sympathische und gut ausgebildete Stefanie Hehn als Chef-Sommelière die passenden Tropfen aus ihrem umfangreichen Weinkeller. Darunter auch viele Geheimtipps. Obwohl erst 32-Jahre jung hat Stefanie Hehn bereits viele Kontinente und Winzer bereist und eine interessante Jahrgangstiefe für den Weinkeller im The Fontenay anlegen können. Wer auf Alkohol zu den Speisen verzichten möchte, der findet in den fein abgestimmten Tees und Säften eine erfrischende Menübegleitung. Stefanie Hehn: "Besonders interessant finde ich Saftcuvées oder Gemüsesäfte, die mit Kräutern und Essigen verfeinert sind - so kann man die Strukturen von Weinen nachempfinden.“

Das Lakeside ist von Mittwoch- bis Samstag (12.00-13.30 Uhr) und von Dienstag- bis Samstag (18.30-21.00 Uhr) geöffnet.

Mittags kann ein 3- oder 4-Gang-Business-Lunch-Menü gewählt werden. Das 8-Gang-Menü am Abend (€ 165) kann auch auf 5 Gänge (€ 132) reduziert werden.

Im Lakeside ist Platz für 40 Gäste; der Private Dining Room für zehn Personen kann separat angemietet werden.

Zur Website des Lakeside in Hamburg (www.thefontenay.de/restaurants-bar/lakeside-restaurant)