Hummerwoche im GUSTAVS

Viele sehen in ihm den König der Krustentiere. Zu Recht: Hummer besitzt einen wahrlich fleischigen, dabei zarten Biss. Sein nussig schmeckendes Fleisch betört durch ein feines gar süßliches Meeresaroma. Eine Hummerwoche lockt Feinschmecker nun nach Neumünster ins GUSTAVS. Unser kulinarischer Veranstaltungstipp im Juni.

Hummerwoche „Best of Lobster" vom 25. bis 29. Juni 2019

Die Hummerwoche im Neumünsteraner GUSTAVS ist ein Muss für alle Hummerfreunde. In der Zeit vom 25.-29. Juni 2019 wählt man von der Hummerkarte „Best of Lobster" seine Lieblingsgerichte à la carte aus.

Den König der Krustentiere gibt es klassisch bis neu interpretiert in den leckersten Variationen. Küchenchef Alexander Lange hat schon einige Varianten verraten: Der Gast darf sich u.a. auf Hummerravioli mit lauwarmen Spinatsalat und Limonenschau, Zweierlei vom bretonischen Hummer mit jungem Schotengemüse und Kartoffelstampf à la Rouille und Klassiker wie Surf´n Turf und den anlässlich einer Theaterpremiere kreierten Hummer Thermidor freuen. Um in der Hummerwoche in den Genuss eines der begehrten Tische zu kommen, sollte man flugs reservieren. Von unserer regulären Speisekarte kann man selbstverständlich ebenfalls wählen.

 

Über den König der Krustentiere

Es gibt zwei Hauptarten des Hummers: den Amerikanischen, der an der nordamerikanischen Ostküste von Kanada bis North Carolina zu Hause ist, und den Europäischen Hummer. Der Europäische Hummer lebt an der europäischen Atlantikküste von Skandinavien bis zu den Azoren, der marokkanischen Atlantikküste sowie in der Nordsee und den kühleren Regionen des Mittelmeers.

Amerikanische Hummer haben ein charakteristisches Dorn-Stirnhorn und etwas breitere Scheren, was aber nur im direkten Vergleich auffällt. Geschmacklich sind die Unterschiede marginal. In Europa kommt Hummer kommt überwiegend aus nahen Küstengewässern aus Frankreich, Schottland und Dänemark.

Küchenchef Alexander Lange
 

Hummer können sehr alt werden, 50 Jahre sind keine Ausnahme, es wurden angeblich auch schon Exemplare von über hundert Jahren gefunden. Hummer werden bis zu 65 Zentimeter lang und 9 Kilogramm schwer, der Durchschnittshummer ist aber nur etwa 25 Zentimeter lang und ein Kilogramm schwer. Die Farbe kann von kräftigem Blau bis Dunkelviolett variieren. Die Flanken des Hummers sind gelb bis braun mit dunkleren, oft rötlichen Sprenkeln. Meist ist die rechte Schere größer und kräftiger als die linke, da sie zum Beutefang und als Verteidigungswaffe dient. Mit der linken Schere zerkleinern sie ihre Nahrung. Hummer sind nachtaktive Tiere und verstecken sich tagsüber in Hohlräumen und unter Steinen. Hauptsächlich ernähren sie sich von Aas, schätzen aber lebende Fische, Muscheln, Algen und andere Meerespflanzen als Beilage. Die Weibchen laichen nur alle zwei Jahre. Sie tragen zehn bis elf Monate lang bis zu 100.000 Eier unter ihrem Schwanzteil. Hummer wachsen sehr langsam. Zu Beginn ihres Wachstums häuten sie sich neun Mal pro Jahr, später nur noch alle zwei Jahre. Die Geschlechtsreife erreichen die Tiere im Alter von sechs Jahren.

Im Sommer sind sie in flachen Küstengewässern mit felsigem Boden unterwegs - die Hauptsaison - im Winter ziehen sie sich in Gewässer in bis über 450 Meter Tiefe zurück.

Die Tiere werden mit sogenannten Hummerkörben gefangen, in die sie zwar hinein-, aber nicht mehr herauskrabbeln können. Um den Hummerbestand zu schützen, dürfen in vielen Ländern keine Hummer unter 21 Zentimeter Länge gefangen werden. Somit wird sichergestellt, dass sie die Geschlechtsreife erreichen.

Übrigens: Ob ein Hummer frisch und fit ist, erkennt man an seinen Drohgebärden. Wenn Sie selbst mal einen erwerben, lassen Sie ihn vom Fischhändler aus dem Becken heben. Reckt der Hummer Ihnen Scheren und Schwanz dynamisch und steil nach oben entgegen, ist er in Topform und mundet besonders.

Gustavs Trink- und Speiselokal

Rendsburger Str. 79
24537 Neumünster

Tel. 04321/5560235

www.altes-stahlwerk.com

Offen:
Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr.

 


 

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