Die Erdbeerzeit ist da

Der Sommer ist für viele gleichbedeutend mit der Freude an frischen Erdbeeren. Man kann sich dem verführerischen Duft der grün bemützten, roten Beeren nur schwer entziehen. Ein paar nützliche Tipps für Erdbeerfreunde.

Der Sommer ist da und für die meisten bedeutet dies auch herrliches Schlemmen frischer Erdbeeren, deren rote Früchte für alte und junge Schleckermäuler puren Genuss versprechen. „Strawberry fields forever“ huldigten schon die Beatles dem Früchtchen und „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“, schrieb der französische Dichter François Villon und gedachte dabei durchaus ihrer (ihr zugeschriebenen) erotischen Wirkung. Dabei war sie ursprünglich in der christlichen Mythologie Maria geweiht und galt als Symbol der Keuschheit. Nun, für die einen mag die Beere keusch und harmlos erscheinen, die anderen können sich dem verführerischen Duft der grün bemützten, roten Früchte nur schwer entziehen.

 

Erdbeerliebe

Es gibt unzählige Erdbeersorten, frühe ebenso wie späte. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf Geschmack, Farbe, Festigkeit des Fruchtfleisches aber auch Reifezeit und Inhaltsstoffe. Für Erdbeer-Liebhaber spielt das meist keine große Rolle. Hauptsache sie sind süß, saftig und voller Aroma. So lieben die Deutschen ihre Erdb

Der Sommer ist für viele gleichbedeutend mit der Freude an frischen Erdbeeren. Man kann sich dem verführerischen Duft der grün bemützten, roten Beeren nur schwer entziehen. Ein paar nützliche Tipps für Erdbeerfreunde.

eeren. Mehr als 230 Tsd. Tonnen Erdbeeren haben sie im vergangenen Jahr verspeist – fast 3 kg pro Kopf. Dabei greifen sie besonders gern zu Früchten aus heimischer Erzeugung. Die sind besonders aromatisch, weil sie bis zum Schluss an der Pflanze reifen können und nach dem Pflücken keine langen Transportwege zurücklegen müssen. Das kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Früchten selbst zugute. Denn vollreife Früchte haben mehr Geschmack und einen höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Dabei gilt: Je dunkler das Rot, desto gesünder die Erdbeere.

Auch in Norddeutschland setzen die Erzeuger vor allem auf die Direktvermarktung: In Hofläden oder Verkaufsständen an verbrauchernahen Standorten bieten sie die Früchte pflückfrisch an. Es gibt auch Felder zum Selberpflücken. Gerade für Kinder ist das Selberpflücken ein tolles Erlebnis. Sie ernten und zu schmecken und erleben wo und wie Nahrungsmittel wachsen.

 

Beeren-Power

Erdbeeren sind nicht nur ein fruchtig-frischer Hochgenuss, sie sind auch gesund. Mit etwa 55 Milligramm pro 100 Gramm enthalten Erdbeeren mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Dazu kommen jede Menge Vitamin A, E und K sowie Jod, Magnesium, Eisen und Phosphor. Kaum eine Frucht enthält so viel Folsäure wie Erdbeeren – nicht zu vergessen der geringe Kaloriengehalt. Die herzförmigen Beeren-Früchte sind mit etwa 32 Kilokalorien pro hundert Gramm echte Schlankmacher.

 

Einkauf & Lagerung

Frisch schmecken sie am besten. Deshalb sollte man beim Einkauf auf Farbe und feste Konsistenz der Erdbeeren achten. Reife Erdbeeren glänzen, sind gleichmäßig rot gefärbt und haben einen frischen, grünen Kelch. Außerdem haben sie einen angenehm aromatischen Duft. Erdbeeren sind zarte, stoßempfindliche Früchte. Zum Transport sollten sie daher entsprechend geschützt verpackt werden. Trotzdem: leichte, oberflächliche Druckstellen beeinträchtigen weder Geschmack noch Haltbarkeit. Erdbeeren am besten immer sofort verzehren. Falls das nicht möglich ist, die Früchte ungewaschen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Dort sind sie einige Tage haltbar.

 

Vorbereitung

Die Königinnen unter den Beerenfrüchten sind empfindlich. Daher sollten Erdbeeren nie unter fließendem Wasser abgespült werden. Der harte Strahl kann nämlich die empfindliche Oberfläche beschädigen und schwemmt viel vom Aroma aus. Besser die Erdbeeren in stehendem Wasser säubern. Die Blätter und den Strunk erst nach dem Waschen entfernen. Möge die Erdbeersaison munden.